Ein Problem aktiv anzugehen ist immer besser als es nur passiv beheben zu wollen!!
In unserer heutigen Medizin geht man immer mehr dazu über, aktive Maßnahmen einzusetzen.
Der herkömmliche Gipsverband bei Bänderrissen am Sprunggelenk z.B. wird heute weitgehend mit Schienen oder funktionellen Verbänden versorgt um einem “Muskelschwund” vorzubeugen.
Nach jeder Operation wird sobald als möglich mit aktiver Bewegung und Belastung begonnen, denn Passivität wird unsere Muskulatur zur Inaktivität bringen und unsere Körperhaltung verändern.
Durch die Physiotherapie wird der Patient angeleitet sich “neu” zu bewegen.
In der Rückenschule wird gelehrt wie man Haltung in verschiedenen Lebensbereichen Rücken schonend einsetzen kann.
Das sind Lernprozesse die ihre Zeit brauchen.
Aktive Einlagen können diese Prozesse beschleunigen und automatisieren neue Bewegungen.
Durch Aktivierung oder Hemmung der jeweilig betroffenen Muskelketten wird der Körper wieder in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht. Verspannte Muskulatur lockert sich, erschlaffte Muskulatur gewinnt wieder an Spannung.
Durch den Einsatz der propriozeptiven Sohle, in Training oder Therapie, lassen sich im Gehirn manifestierte Körperfehlhaltungen in wesentlich kürzerer Zeit wieder umprogrammieren, so dass eine schnellere Optimierung der Körperstatik erreicht wird.
Und das, im wahrsten Sinne des Wortes, “Schritt für Schritt”!