
Aufgrund einer ausgedehnten und schweren Knochenmarksentzündung beider Beine und einer Hüftnekrose wurde der fünfjährige Saleh Al-Shalili aus dem Jemen im Ahauser Krankenhaus erfolgreich behandelt. Ein Zuhause fand er während der langwierigen Behandlungsphase in der Pflegefamilie von Nicola und Martin Fritz, die selbst drei Kinder haben.
Diese und alle aus dem Familienzentrum Villa Kunterbunt, das Saleh zusammen mit Luis Fritz besucht, haben Saleh so in ihr Herz geschlossen, dass sie traurig sind, wenn Saleh den Rückflug antritt. Doch der kleine Junge muss möglichst schnell zurück zu seinen Eltern und Geschwistern, so Martin Fritz.
Dies ist auch Ziel vom Hammer Forum, das Saleh die Chance zur lebensrettenden Behandlung gab. Im Februar wird er den Heimflug antreten, Familie Fritz wird ihn selbst zum Flughafen nach Frankfurt begleiten.
Auch daheim wird der Junge weiterhin auf medizinische und orthopädische Hilfen angewiesen sein. Da dies im Jemen schwer zu organisieren ist, wird die orthopädische Werkstatt Böcker in nächster Zeit für Saleh Schuhe anfertigen. Saleh läuft bereits seit drei Wochen in orthopädischen Schuhen, die seinem Fuß die richtige Form geben sollen.
In seiner Pflegefamilie fühlte sich Saleh sehr heimisch, so dass er bereits perfekt deutsch sprechen kann. Damit er auch im Jemen in die Schule gehen kann, organisiert Familie Fritz zusammen mit dem Hammer Forum eine Unterstützung. Dazu bedarf es noch weiterer Spenden, Informationen sind über das Krankenhaus erhältlich.